Berlin-Mitte: Brand in Hochhaus – Zwei Frauen verletzt

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Kurz vor Mitternacht brach in einem Hausflur in der Karl-Liebknecht-Straße in Mitte ein Feuer aus.

Die Feuerwehr rückte mit circa 50 Einsatzkräften darunter Notfallsanitätern und einem Notarzt an. In dem Hausflur brannten aus bisher unbekannter Ursache Holzreste, die von der Feuerwehrrasch gelöscht werden konnten. Das Problem bestand darin, das sich während des Brandausbruchs zwei Frauen in einem Fahrstuhl befanden und giftige Rauchgase in dem Fahrstuhlschacht zogen.


Der Fahrstuhl blieb zwischen zwei Stockwerken stecken und die Einsatzkräfte mussten sich mit schwerem Gerät darunter zwei Trennschleifern Zugang zu den Technikräumen verschaffen. Nach rund einer Stunde konnten die Brandbekämpfer den Fahrstuhl ablassen und die beiden Frauen befreien. Der Notarzt und die Notfallsanitäter behandelten die beiden Frauen vor Ort mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung und transportierten diese anschließend in umliegende Krankenhäuser.

Ein Brandkommissariat hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen, derzeit wird von Brandstiftung ausgegangen. Die Karl-Liebknecht-Straße war stadteinwärts für mehrere Stunden gesperrt, davon waren auch drei Buslinien betroffen.

10. Brand in Hochhaus

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