Berlin-Niederschöneweide: Hund angefahren Autofahrer flieht – Herrchen kniet fassungslos vor kleinem Hund.

Gegen 1 Uhr wurde aus bislang ungeklärter Ursache auf der Schnellerstraße Höhe Spreestraße (Niederschöneweide) ein kleiner Hund von einem Mitsubishi angefahren.

Zeugen teilten mit, dass der Mitsubishi erst angehalten hätte, dann aber seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fortsetzte! Mehrere Zeugen halfen dem, komplett unter dem Eindruck des Geschehens stehenden Herrchen, den kleinen Hund auf den Bürgersteig zu bringen. Eine zufällig vorbeifahrende Gruppenstreife der 13. Einsatzhundertschaft wurde gestoppt. Die Polizisten versuchten zumindest mit einer Rettungsdecke dem Vierbeiner vor dem kalten Bürgersteig zu schützen.

Der Hundebesitzer und auch die Zeugen gingen davon aus, dass der Autofahrer nur an den Fahrbahnrand fährt und achteten deshalb nicht auf das Kennzeichen. Alle Zeugen waren danach so aufgebracht über sich selbst, darauf eben nicht geachtet zu haben. Das Herrchen hatte einen zweiten Hund dabei. Er war offenbar unversehrt, aber vollkommen mit Blutspritzern übersät. Er wurde von einem Zeugen betreut. Der kleine bellte wie am Spieß und schaute immer wieder in Richtung seines kleinen Kumpels. Es wurde die Feuerwehr alarmiert.

Unter dem Stichwort „Tier in Notlage“ wurde ein Fahrzeug an den Ort alarmiert. Ein Zeuge nahm den Hund auf und brachte ihn in das Fahrzeug der Feuerwehr. Sein Freund, der andere kleine weiße Hund, schaute nur noch in das Feuerwehrauto. Der Hund wurde nach ersten Erkenntnissen nach Biesdorf verbracht. Auf der Fahrbahn konnte ein Fahrzeugteil festgestellt werden. Es beinhaltet ein Logo des Fahrzeugherstellers „Mitsubishi“. In Berlin fährt also nun ein Mitsubishi mit Frontschaden an der Stoßstange rum. Der Fahrer sollte sich furchtbar schämen. Die Polizei ermittelt nun.

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