Berlin-Mitte: Schwerer Unfall auf der Müllerstrasse

Auf der Müllerstraße kam es am frühen Dienstagmorgen zu einem schweren Unfall zwischen zwei Pkw, dabei sind zwei Männer schwer verletzt worden.

Ein BMW 320 i, der auf der Müllerstraße in Richtung City unterwegs war, ist gegen 0.15 Uhr am Dienstagmorgen an der Kreuzung Ostender Straße mit voller Wucht mit einem VW Polo GTI zusammengeprallt. Der BMW-Fahrer (23) hatte eine rote Ampel überfahren.

Der BMW-Mietwagen überschlug sich, riss zwei Fußgängerampeln um und kam auf einer Mittelinsel auf dem Dach zum Liegen, der Polo fuhr noch einen zentnerschweren Betonpoller um.

An beiden Wagen entstand Totalschaden. Sowohl der Rotsünder als auch der 28-jährige Polofahrer wurden schwer verletzt, kamen jeweils mit Kopf-, Rumpf- und Beinverletzungen ins Krankenhaus.

Es sei zu vermuten, dass der 23-Jährige zu schnell unterwegs war, sagte eine Polizeisprecherin. Die Zeugenaussagen seien allerdings nicht eindeutig. Laut Augenzeugen soll der BMW mit rund 100 km/h über die Müllerstraße gerast sein. Beide Fahrer sollen jedoch unter Drogen gestanden haben, hieß es.

Die Müllerstraße war für mehrere Stunden in beiden Richtungen voll gesperrt.

Im Februar 2016 schockte der Fall eines Autorennens auf der Tauentzienstraße für Aufsehen. Bei einem Rennen wurde ein Unbeteiligter in seinem Auto erfasst und so schwer verletzt, dass er verstarb.

Im Raser-Prozess wurden die Beteiligten zu lebenslanger Haft verurteilt.