Berlin-Friedrichshain: Seuchenverdacht im Krankenhaus! Patient auf Sonderisolierstation gebracht

Wegen des Verdachts auf eine ansteckende Krankheit ist die Feuerwehr in eine Klinik in Berlin-Friedrichshain gerufen worden. Eine Person wurde am Donnerstagnachmittag von dort gegen 15 Uhr mit einem für solche Fälle ausgestatteten Spezial-Rettungswagen auf die Sonderisolierstation des Virchow-Klinikums der Charité in Mitte gebracht. 24 Feuerwehrleute seien im Einsatz gewesen, sagte eine Feuerwehrsprecherin. Einsatzkräfte trugen demnach Körperschutzanzüge, um sich vor einer möglichen Infektion zu schützen.

Welche Krankheit bei dem Patienten oder der Patientin vermutet wurde, blieb zunächst unklar. „Es besteht der Verdacht auf eine infektiöse Erkrankung“, teilte eine Sprecherin der Senatsverwaltung für Gesundheit mit. Mit Blick auf den Datenschutz wurden keine weiteren Details genannt. Der zuständige Amtsarzt habe „aus Sicherheitsgründen“ die Überführung in die Sonderisolierstation veranlasst. Der Verdachtsfall sei wie vorgeschrieben dem Robert Koch-Institut gemeldet worden. Zunächst war unklar, wann erste Testergebnisse vorliegen.

Update: Aufgrund des Verdachts auf eine infektiöse Erkrankung wurde heute ein Patient an das Charité Campus Virchow Klinikum verlegt. Er ist nicht wie befürchtet am Krim-Kongo-Fieber erkrankt und wird weiter untersucht und behandelt.

3. Seuchenverdacht in Klinik